Das Jahr des Wassermann-Stelliums

 Die Astrologie fußt auf dem Gesetz der Resonanz. Die Resonanzpunkte entsprechen den Planetenstellungen, deren Schwingungen die Erde durchdringen wie die Töne einer Tonleiter den Raum.

Horoskop-Eigner mit Planeten oder Achsen im letzten Drittel der kardinalen Zeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock erlebten im vergangenen Jahr - mit dem Stellium (Ansammlung von Gestirnen auf engem Raum) von Jupiter, Saturn und Pluto - die volle Wucht der Steinbock-Schwingung, wie sie den letzten Graden eines Zeichens eigen ist. Inzwischen ist Jupiter zusammen mit Saturn in das Wassermannzeichen gewandert. Diese zwei im Tierkreis aufeinander folgenden Zeichen sind ihrem Wesen nach unvereinbar, sind Antithesen betreffend ihre Polarität, Elemente und Qualitäten: Erde trifft auf Luft, Tradition auf Revolution, Ordnung auf Zufall. Die damit einhergehenden Verspannungen lösen sich nur, wenn mit Vergangenem (Saturn) gebrochen wird. In einer Synthese beider Seiten werden Freiheit und Fortschritt möglich (Wassermann). Für einen sinnvollen Entwicklungssprung sind dabei (neben ganzen Ländern) besonders jene Individuen prädestiniert, in deren Geburtshoroskop ein direkter Spannungsaspekt zwischen Saturn und Uranus aufscheint, oder die im Bereich um 10 Grad der fixen Zeichen Stier-Löwe-Skorpion-Wassermann ihren Aszendenten, die Sonne oder Planetenstellungen aufweisen. 

Der Wassermann-Neumond vom 11. Februar

Der ‚Wassermann‘ versinnbildlicht das schöpferische Potenzial der Menschheit, neue Möglichkeiten aus dem unbegrenzten Ganzen zum Ursprung zu bringen. Gespeist aus dem himmlischen ‚Wasser des Lebens‘, dem kollektiven Unbewussten, ermöglicht diese Zeichenenergie schöpferisches Umdenken, kooperativ und zukunftsweisend, aber auch rebellisches Querdenken.  Von diesen Qualitäten war der außergewöhnliche Neumond vom 11. Februar mit einer Ansammlung von 4 Planeten neben Sonne und Mond im selben Zeichen (siehe Grafik anbei) extrem geprägt. Unter den dargestellten Spannungswinkeln (in Rot) ist vor allem der 90 Grad-Aspekt zwischen Saturn im Wassermann und Uranus im Stierzeichen für das gesamte Jahr astrologisch bedeutsam. Die Corona-Pandemie dürfte dabei ihre Schaukelbewegung im Zick-zack-Kurs fortsetzen, während Saturn sowohl für Verzögerungen der Durchimpfung als auch der dringend notwendigen Auszahlung der Soforthilfen zuständig ist.

Das Fundament, auf dem wir stehen, ist in Gefahr

Analog dieser Dynamik zwischen Wassermann- und Stierzeichen kommt es infolge von Betriebsausfällen und Schließungen reihum zu massiven Verwerfungen im Wirtschaftskreislauf. Desorientierung und Entmündigung des Einzelnen durch staatliche Gleichschaltung (Steinbock) rufen im Volk zunehmende Corona-Müdigkeit hervor, mit einer Spaltung (Wassermann) in zwei Lager mit drohenden bürgerkriegsähnlichen Zuständen. 

Sisyphusarbeit

Der Kampf gegen die unsichtbare Macht des Virus (entspricht dem Planeten Pluto) treibt die Wissenschaft in die Enge, weil jeder Lockdown (Steinbock) durch eine Mutante (Wassermann) ausgetrickst werden kann, die ihrerseits wiederum eine Anpassung des Impfstoffs erfordert. Und an immer neuen Mutanten wird es nicht fehlen. So führt das Virus weiterhin Regie, indem es sich beliebig neu erfindet (Wassermann) und damit der Wissenschaft voraus ist, vorläufig. Bis die Menschheit, zumindest in Teilen, sich durchringt, ihrerseits zu mutieren, also umzudenken, indem sie neue Wege beschreitet und Risiken wagt, die sie noch nicht kennt. Dann könnten selbst Wunder geschehen (Jupiter im Wassermann).

Verkehrte Welt

Im Versuch das Pandemie-Chaos in den Griff zu kriegen, propagieren Politik und Wissenschaft mit Hochdruck, doch wenig transparent, ihre Test- und Impfkampagne. Während die Bürger neben den Fake News tagtäglich der medialen Gehirnwäsche eines bedrohlichen Zahlenkarussells an Infizierten und Toten ausgesetzt sind, an der Leine gehalten durch Versprechungen und Zwangsmaßnahmen, die ihrerseits - wie das staatliche Ampelsystem oder die Sperrgemeinden - laufend mutieren oder einfach ins Leere laufen. Somit ist zurzeit absolut niemand vor Überraschungen gefeit.

Ein Wiederaufleben (nicht ‚Wiederaufbau‘, denn es steht ja noch alles) scheint aus astrologischer Sicht nur möglich, wenn Besitzansprüche und Wertvorstellungen neu gedacht werden (Uranus als Herrscherplanet von Wassermann steht in Stier), mit neuen Spielregeln (Saturn im Wassermann) für geänderte Verhältnisse, die befreiend wirken können, wie etwa Öffnungen anstatt Schließungen. Das Festhalten an Auslaufmodellen löst bestenfalls Chaos aus. Die Bekämpfung der Pandemie allein genügt nicht, sie hält uns nur den Spiegel vor. Aber das wäre die andere Geschichte. Und die sieht nach einem langen Weg aus.

 

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